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Dieses Waldhorn-Mundstück erlaubt es, das Kesselvolumen im Zusammenhang mit dem Blasdruck zu ändern. Bei zunehmenden Druck auf den Mundstückrand wird der Kessel kleiner und umgekehrt.
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Ziel der Übung ist, in hohen Tonlagen bei kleinem Kesselvolumen und in tiefen Lagen bei großem Kesselvolumen die Ansprache zu erleichtern. Signatur: Patent „ Triumpf“ / 5 / B. FULIK / J NŠOVICE
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Das Cornet-Mundstück von Thomsen folgt dem Prinzip der Volumenänderung im Kessel, wie das Mundstück von Fulik. Der Unterschied besteht nur darin, dass die Volumenänderung
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durch manuelle Drehung des Kessels erfolgt. Signatur: P.THOMSEN PAT.JUNE 7.81 – IMP.MA Signatur am Schaft: J.W. PEPPER.AGT.PHIL
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Links das Thomsen Patent-Mundstück und rechts ein Trompetenmundstück von J.W. PEPPER & SON aus Philadelphia (USA) mit gleichem Funktionsprinzip.
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In einem J.W. PEPPER & SON-Katalog des Jahres 1912 wird das Funktionsprinzip über die 3 Abbildungen erklärt.
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Bei diesem Tuba-Mundstück erhält die geblasene Luft durch die sternförmige Öffnung im Kesselboden eine gewisse Führung. Nach Aussage von Barbe & Fils soll hier eine Erleichterung des Blasens bewirkt werden.
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Das Drehen am gerändelten Mittelstück erlaubt die Verengung oder Erweiterung der sternförmigen Öffnung. Signatur: ETOILE DUNORD / BARBE & FILS BERCK-PLAGE PAS DE CALAIS / EMBOUCHURE REGLABLE (BREVETEE S.G.D.G.)
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Die Zeichnung macht den inneren Aufbau sichtbar.
Beim nächsten Foto wird das Funktionsprinzip bei einem Trompeten-Mundstück veranschaulicht.
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Die Zapfen mit den sehr kurzen Spiralfedern werden in die seitlichen Passbohrungen des Mundstückes gesteckt und durch das aufschraubbare konische Mittelstück in Position gehalten. Mit einer seitlichen Madenschraube in der Mittelstückhülse werden die Drehbewegungen des Mittelstückes selbst begrenzt.
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Das Mittelstück wurde nach unten in Richtung Schaft gedreht. Die Spiralfedern sind entspannt. Die Öffnung ist am Größten.
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Das Mittelstück wurde nach oben in Richtung Kessel gedreht. Die Spiralfedern sind zusammengedrückt. Die Öffnung ist am Kleinsten.
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Ein 3-teiliges Trompetenmundstück aus Neusilber der Marke KORIOT von Meister Hablowetz aus Graslitz.
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Bei diesem Mundstück wurde ein Hartgummi-Mantel über einen dünnwandigen Messing-Kessel vulkanisiert. C.G. Conn (USA) erhielt am 26. August 1908 ein Patent auf sein „Hygiene-Mundstück“.
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Um die Vorteile eines solchen Mundstückes zu unterstreichen, schreckte man damals nicht davor zurück, die bestehende Gefahr einer Blutvergiftung bei einem normalen Mundstück durch eklige mikrobiologische Prozesse zu beschreiben.
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Der obere Rand aus Kautschuk wurde hier nicht durch Vulkanisierung mit dem Metall verbunden, sondern in eine Rille im Kesselrand gepresst und fand rein durch Formschluss seinen Halt.
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Laut Beschreibung soll durch den Kautschuk-Ring ein Ermüden der Lippen verhindert werden, verbunden mit einer geringeren Gefahr des Abrutschens der Lippen.
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Ein Trompetenmundstück von Max Schmidt aus Markneukirchen mit einem fest verbundenen Kunsstoffrand. Die gestempelte D.R.G.M.-Nummer 991916 wurde um 1927 zugewiesen.
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Das Mundstück von Schmidt wurde wahrscheinlich an den Instrumentenmacher Robert Schopper in Leipzig geliefert, der sich neben Oskar Ullmann als Penzels Nachfolger bezeichnete und das Mundstück seinerseits signierte.
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Links ein unsigniertes Mundstück auch mit Kunststoffrand. Rechts das Trompetenmundstück von Schmidt.
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Der Kessel des Althorn- oder Posaunenmundstückes ist aus Eflenbein (wahrscheinlich Mammut).
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Ein amerikanisches Cornet-Mundstück mit unterschiedlicher Randdicke. Es ist signiert mit PAT.JUNE 28-10 und der Nr. 211 auf der anderen Seite. Falls jemand weiß, wem dieses Patent vom 28. Juni 1910 zugeordnet werden kann, wäre ich für eine Information sehr dankbar.
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Hier wurde gepresstes Glas für den Kessel verwendet.
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