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Der nebenstehend abgebildete „Lippentrainer“ dient zum Erlernen des richtigen Drucks der Lippen auf den Mundstückrand. Ziel der Übung ist, die hierfür benötigte Kraft auf ein Minimum zu begrenzen.
Bei zunehmendem Druck der Lippen auf den Kessel schiebt sich der rohrähnliche Schaft in eine andere Rohrkonstruktion des Gehäuses bis sich die Bohrungen in den Wandungen der Rohre überlagern. Dadurch entweicht die geblasene Luft durch die Bohrungen, die Luftsäule wird unterbrochen und der Ton setzt aus.
Klaus Gutzeit aus Berlin war der Erfinder dieser Konstruktion und erhielt hierfür am 5. Januar 1969 ein Patent vom „Amt für Erfindungs- und Patentwesen“ der DDR unter der Nr. 65180 (Klasse 51c, 24/02).
Das hier gezeigte Posaunenmundstück ist eine gemeinsame Anfertigung der Firma Werner Christian Schmidt für den Mundstückkessel und der Firma Walter Dölling im Rahmen der Musikinstrumenten-Handwerker-Genossenschaft Markneukirchen (MIGMA).
Die Stempelung unterhalb des Kesselrandes lautet „Werner Chr. Schmidt / Cölner / 3“. Die Signatur auf dem Gehäuse ist mit "klagu-Pat. 65180 DDR / Hersteller Walter Dölling / MIGMA / Markneukirchen" angegeben.








