Bei Blechblasinstrumenten mit Ventilen kämpft man seit ihrer Erfindung mit der Feinabstimmung der Tonhöhe, weil bei der zeitgleichen Verwendung mehrerer Ventile durch physikalisch/akustische Gesetzmäßigkeiten der erklingende Ton zu hoch wird.
Um dieses Problem zu „kompensieren“, erfand der englische Akustiker David Blaikley im Jahr 1874 die Kompensationsventile. Die Luft wird dabei durch die normalen Ventilzüge und zusätzlich durch die Kompensationsschleifen geführt.
Die Kompensationsschleifen münden nicht zwangsweise in das gleiche Ventil zurück, sondern können je nach Bauart auch zu den anderen Ventilen geleitet werden.